Der Gang nach
Bethlehem

Rückkehr der Jünger
Mk 6,30-34

Ev. am 23.07.2006

Die Aussendung der zwölf  Mk 6,7-13

Ev. am 15.07.2006

Jesus und die Frau am Brunnen

 

Tempel     (Geschenk zu Weihnachten 2006)

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Tempel für die Jahreskrippe

Im September bei unserer ersten Vorbesprechung für die Krippendarstellungen um Advent und Weihnachten stellte uns Herr Pfarrer Brügel neu beschaffte Krippenfiguren vor: Hanna und Simeon. Diese Bibeldarstellung war damals zwar nicht Thema, blieb aber in unseren Köpfen haften.

Da wir Herrn Pfarrer Brügel zu Weihnachten eine kleine Freude machen wollten als Dank für seinen Einsatz und dafür, dass er uns freie Hand bei unserer Arbeit lässt planten wir bald den Tempel zu bauen. Mittlerweile hatten wir andere Jahreskrippen begutachtet und eine Vorstellung davon wie unser Werk aussehen könnte.

Erste Anlaufstelle war Herr Simon Scheuerer unser „Baumeister“ des Krippenstalles und der Stube, die in den Adventswochen zum Einsatz kam. Wir baten Herrn Scheurer um Material und um den Holzzuschnitt. Herr Scheuerer stand sofort mit Rat und Tat zur Verfügung und überzeugte uns schnell, dass hier Profis zum Einsatz kommen sollten. Die Planung war bald fertig, fehlte noch die professionelle Ausführung.

Wir wendeten uns an die Schreinerei Spangler, die bereits das ganze Jahr über hilfsbereit war – hier bekamen wir bereits mehrfach Materialien und deren Zuschnitte gespendet. Auch bei unserem Tempel standen Herr und Frau Spangler wieder parat und schnitten die Treppen, Wände und Decke zu. Auch für diverse Transportdienste sei unser herzlichster Dank gesagt.

Die meiste Arbeit hatte dann Herr Albert Wittmann mit seiner Frau Brigitte. Durch diese wurden die Säulen gedrechselt und die Kapitell dazu erstellt. Die wundervolle Marmorierung und Vergoldung auf alle Teile wurde in stundenlanger Arbeit aufgebracht. Insgesamt arbeitete Familie Wittmann über 40 Stunden für dieses Kunstwerk.

Die Innenbeleuchtung hat Herr Glas in die Hände genommen. Von Herrn Glas wurde bereits die Beleuchtung im Krippenkasten ausgeführt. Vor einigen Wochen hat er weitere Strahler zur flexibleren Ausleuchtung montiert.<

Fehlte noch Zubehör wie der siebenarmige Leuchter. Nach eigenen Fehlversuchen fragten wir bei Herrn Gotthardt Eibl nach, ob er sich daran versuchen könnte eine Menora in Miniaturausführung zu erstellen. Er war gerne dazu bereit, aber auch er musste bald feststellen, wie man an einem „kleinen Kerzenständer“ verzweifeln kann. Herr Martin Eibl brachte dann die nötige Geduld und Fingerfertigkeit auf den siebenarmigen Leuchter fertig zu stellen.

Auch für uns als Krippenteam gab es viel zu tun. Neben den vielen Telefonaten und Laufereien wurden die Kerzen für den Leuchter selbst gezogen, nachdem sich alle zu kaufenden als unpassend erwiesen haben. Auch die Thora wurde nach Internetrecherche möglichst getreu en miniature nachgebildet. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die jüdische Gemeinde Regensburg derzeit eine neue Thora-Rolle für ihre Synagoge schreiben lässt.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an alle Mitwirkenden, die sich alle sofort bereit erklärten ihren Teil zu leisten. Trotz zeitlicher Engpässe ist so ein wunderbares Kunstwerk entstanden.

Der Aufwand hat sich gelohnt – allein, wenn man die überraschten Gesichter in der Christmette sehen durfte.

Ein Danke auch an alle, die sich mit uns über die Jahreskrippe freuen.

                            Das Krippenteam